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Y Move

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Pressestimmen, Quotes

Märkische Allgemeine

Berlin, du hast es besser! Zumindest über eine florierende Jazz-Szene darf keine Beschwerde geführt werden. Eine der bemerkenswerten hauptstädtischen Novitäten ist das Quartett Y Move. Die Serbin Yelena K. seufzt und scattet (ob ihres sinnlich-dunklen Timbres sagt man ihr die Nähe zu Betty Carter nach) - Ihre Mitspieler Andreas Schmidt (Piano), Rainer Winch (Drums) und Bassistin Anne Lieberwirth geben dazu den vorzüglichen Rahmen. Yelena K bewegt sich durch eigenes Material, gewinnt aber dem bewährten Burt Bacharach, der Soullady Erykah Badu oder John Lennon magnetische Momente ab. "Inviting You" heißt der zweite von 15 faszinierenden Songs, bisweilen durch Gastauftritte mit gestopfter Trompete und Gitarre mit neuen Facetten versehen. Susann Ludwig

 

taz Berlin

Y Move fordern ihr Publikum nicht übermäßig. Sie vertonen - wie einige hunderttausend Jazz - Quartette vor Ihnen - auf Ihrem Debüt die Stimmung in einem verrauchten Club zur blauen Stunde und durchschreiten dabei vornehmlich jene Täler, die die Melancholie so zu bieten hat. Das geschieht auf allerhöchstem Niveau, denn man hat nicht nur studiert, sondern ist zum Teil sogar selbst Dozent, so Pianist Andreas Schmidt an der Hanns Eisler Hochschule. So altbacken das entstehende Format, so einzigartig aber dann doch die Stimme von Yelena K. Die aus Serbien stammende Sängerin lässt ihre Stimmbänder in den eher tieferen Bereichen der Wahrnehmung herumspazieren und grummelt so sogar John Lennons "Imagine" zurück zur Erträglichkeit. Thomas Winkler

 

Stereoplay

Es tauchen immer mehr heimische Jazzer aus, die nur zwei Instrumente beherrschen: Stimme und Klavier. Fast mag man angesichts der geballten Pracht spannender Vokalartistinnen und origineller Tastenhexer verzweifeln. Auf dem spannenden Erstling des Quartetts y move aber betört die abgeklärt- rauchige Stimme der Berlinerin Yelena K, die ihr Pianist Andreas Schmidt - geübt als Begleiter von Katja Riemann, Lisa Bassenge & Co. - raffiniert in Szene setzt. Das lässt sich trefflich an bekannten Standarts wie Burt Bacharachs "The Window Of The World" oder der als Dixie arrangierten Beatles-Ode "When I'm 64" ablesen, die Anne Lieberwirth (Bass) und Rainer Winch (Drums) genauso tricky unterfüttern wie die Originals. Im Mittelpunkt aber steht Yelena, die ihre Texte erfrischend eigenständig phrasiert. Selbst Lennon's "Imagine" bekommt ein ganz neues Gesicht. Sven Thielmann

 

musicoutlook.de

Schön, schön, schön. Aus Berlin sind die Sängerin Yelena K, der Pianist und Arrangeur Andreas Schmidt, Drummer Rainer Winch und Anne Lieberwirth am Bass. Ganz großer Jazz wird da angestimmt. Heißblütig und sehnsüchtig. Wehmütig und melancholisch. Dabei immer zurückhaltend, knapp über der Ballade dampfend. Klingt irgendwie amerikanisch. Transportiert Bilder wie New York bei Regen im Sommer. Die Fenster stehen offen. Eine Brise weht durch die Zimmer, den die Zimmer Yelena K. mit ihrer Stimme dominiert. Und sich aber auch geschickt vom Rest des Quartetts führen lässt. Sollte man gehört haben. RED

 

Fono Forum

Fesselnder Gruppenklang. "Y Move" ist eine Gesangs-CD, die alles tut, die üblichen Klischees von Gesangs-CDs zu vermeiden. Keine aufreizenden Fotos der Frontfrau, keine Abmischung, in der die Instrumentalisten zu reinen Begleitern werden. Entstanden ist ein eigenwilliges Klangbild, vielleicht sogar ein irritierendes, damit aber auch eine fesselnde Quartett-Aufnahme. Bestimmt wird die Gruppe gewiss von ihrem Pianisten Andreas Schmidt, den man schon mit anderen Sängerinnen (Lisa Bassenge, Katja Riemann) erlebt hat. Hier zeichnet er für die Mehrzahl der Stücke, die Arrangements und die musikalische Leitung verantwortlich. Trotzdem steht auch sein Instrument nicht im Vordergrund, ebenso wenig die seiner Kollegen. Was einzig zählt ist der Gruppenklang, luftig und leicht, immer engagiert und faszinierend. Als untrennbare Einheit, getragen vom vollen Bass Anne Lieberwiths und Rainer Winchs sensiblen Schlagzeug, spielt sich das Quartett durch ein ideales Repertoire, in dem die originellen Eigenkompositionen die Mehrzahl der Stücke ausmachen und von originell ausgewählten Kompositionen aus der Pop-Tradition ergänzt werden. Die Komponisten reichen von Victor Young über Lennon, McCartney und Bacharach bis zu Erykah Badu. Doch auch diese großen Namen ordnen sich dem Ganzen unter. So wird auch ein Titel wie "The Window of the World" hier nicht zum Ohrwurm, zur großen Produduktionsnummer; und auch im Repertoire herrscht jene Einheit und Einigkeit, die den Gruppenklang so originell macht. "Y Move" ist vielleicht keine CD, in die man sich beim ersten Hören verliebt, wohl aber eine, der man die Tiefe einer dauerhaften Beziehung gönnen kann. Stephan Richter

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